>>> YOU ARE VIEWING A 200 LINE SAMPLE OF EBOOK# E00351 <<< TITLE: GESCHICHTE DES AGATHON, TEIL 1 AUTHOR: CHRISTOPH MARTIN WIELAND EBOOK: E00351 (O'Briens Book Cellar) LANGUAGE: GERMAN Geschichte des Agathon Christoph Martin Wieland Erste Fassung (1766/1767) --quid Virtus, et quid Sapientia possit Utile proposuit nobis exemplar.-- Geschichte des Agathon--Inhalt Vorbericht Erster Teil Erstes Buch Erstes Kapitel: Anfang dieser Geschichte Zweites Kapitel: Etwas ganz Unerwartetes Drittes Kapitel: Unvermutete Unterbrechung des Bacchus-Festes Viertes Kapitel: Agathon wird zu Schiffe gebracht Fuenftes Kapitel: Eine Entdeckung Sechstes Kapitel: Erzaehlung der Psyche Siebentes Kapitel: Fortsetzung der Erzaehlung der Psyche Achtes Kapitel: Psyche beschliesst ihre Erzaehlung Neuntes Kapitel: Wie Psyche und Agathon wieder getrennt werden Zehntes Kapitel: Ein Selbstgespraech Eilftes Kapitel: Agathon koemmt zu Smyrna an, und wird verkauft Zweites Buch Erstes Kapitel: Wer der Kaeufer des Agathon gewesen Zweites Kapitel: Absichten des weisen Hippias Drittes Kapitel: Verwunderung, in welche Agathon gesetzt wird Viertes Kapitel: Welches bei einigen den Verdacht erwecken wird, dass diese Geschichte erdichtet sei Fuenftes Kapitel: Schwaermerei des Agathon Sechstes Kapitel: Ein Gespraech zwischen Hippias und seinem Sklaven Siebentes Kapitel: Worin Agathon fuer einen Schwaermer ziemlich gut raesoniert Achtes Kapitel: Vorbereitungen zum Folgenden Drittes Buch Erstes Kapitel: Vorbereitung zu einem sehr interessanten Diskurs Zweites Kapitel: Theorie der angenehmen Empfindungen Drittes Kapitel: Die Geisterlehre eines echten Materialisten Viertes Kapitel: Worin Hippias bessere Schluesse macht Fuenftes Kapitel: Der Anti-Platonismus in Nuce Sechstes Kapitel: Ungelehrigkeit des Agathon Viertes Buch Erstes Kapitel: Geheimer Anschlag, den Hippias gegen die Tugend unsers Helden macht Zweites Kapitel: Hippias stattet einer Dame einen Besuch ab Drittes Kapitel: Geschichte der schoenen Danae Viertes Kapitel: Wie gefaehrlich es ist, der Besitzer einer verschoenernden Einbildungskraft zu sein Fuenftes Kapitel: Pantomimen Sechstes Kapitel: Geheime Nachrichten Fuenftes Buch Erstes Kapitel: Was die Nacht durch in den Gemuetern einiger von unsern Personen vorgegangen Zweites Kapitel: Eine kleine metaphysische Abschweifung Drittes Kapitel: Worin die Absichten des Hippias einen merklichen Schritt machen Viertes Kapitel: Veraenderung der Szene Fuenftes Kapitel: Natuerliche Geschichte der Platonischen Liebe Sechstes Kapitel: Worin der Geschichtschreiber sich einiger Indiskretion schuldig macht Siebentes Kapitel: Magische Kraft der Musik Achtes Kapitel: Eine Abschweifung, wodurch der Leser zum Folgenden vorbereitet wird Neuntes Kapitel: Nachrichten zu Verhuetung eines besorglichen Missverstandes Zehentes Kapitel: Welches alle unsre verheiratete Leser, wofern sie nicht sehr gluecklich oder vollkommne Stoiker sind, ueberschlagen koennen Eilftes Kapitel: Eine bemerkenswuerdige Wuerkung der Liebe, oder von der Seelenmischung Sechstes Buch Erstes Kapitel: Ein Besuch des Hippias Zweites Kapitel: Eine Probe von den Talenten eines Liebhabers Drittes Kapitel: Konvulsivische Bewegungen der wiederauflebenden Tugend Viertes Kapitel: Dass Traeume nicht allemal Schaeume sind Fuenftes Kapitel: Ein starker Schritt zu einer Katastrophe Siebentes Buch Erstes Kapitel: Die erste Jugend des Agathons Zweites Kapitel: En animam & mentem cum qua Di nocte loquantur! Drittes Kapitel: Die Liebe in verschiedenen Gestalten Viertes Kapitel: Fortsetzung des Vorhergehenden Fuenftes Kapitel: Agathon entfliehet von Delphi, und findet seinen Vater Sechstes Kapitel: Agathon kommt nach Athen, und widmet sich der Republik. Eine Probe der besondern Natur desjenigen Windes, welcher vom Horaz aura popularis genennet wird Siebentes Kapitel: Agathon wird von Athen verbannt Achtes Kapitel: Agathon endigt seine Erzaehlung Neuntes Kapitel: Ein starker Schritt zur Entzauberung unsers Helden Zweiter Teil Achtes Buch Erstes Kapitel: Vorbereitung zum Folgenden Zweites Kapitel: Verraeterei des Hippias Drittes Kapitel: Folgen des Vorhergehenden Viertes Kapitel: Eine kleine Abschweifung Fuenftes Kapitel: Schwachheit des Agathon; unverhoffter Zufall, der seine Entschliessungen bestimmt Sechstes Kapitel: Betrachtungen, Schluesse und Vorsaetze Siebentes Kapitel: Eine oder zwo Digressionen Neuntes Buch Erstes Kapitel: Veraenderung der Szene. Charakter der Syracusaner, des Dionysius und seines Hofes Zweites Kapitel: Charakter des Dion. Anmerkungen ueber denselben. Eine Digression Drittes Kapitel: Eine Probe, dass die Philosophie so gut zaubern koenne, als die Liebe Viertes Kapitel: Philistus und Timocrates Fuenftes Kapitel: Agathon wird der Guenstling des Dionysius Zehentes Buch Erstes Kapitel: Von Haupt--und Staats-Aktionen. Betragen Agathons am Hofe des Koenigs Dionys Zweites Kapitel: Beispiele, dass nicht alles, was gleisst, Gold ist Drittes Kapitel: Grosse Fehler wider die Staats-Kunst, welche Agathon beging--Folgen davon Viertes Kapitel: Nachricht an den Leser Fuenftes Kapitel: Moralischer Zustand unsers Helden Eilftes Buch Erstes Kapitel: Apologie des griechischen Autors Zweites Kapitel: Die Tarentiner. Charakter eines liebenswuerdigen alten Mannes Drittes Kapitel: Eine unverhoffte Entdeckung Viertes Kapitel: Etwas, das man ohne Divination vorhersehen konnte Fuenftes Kapitel: Abdankung VORBERICHT Der Herausgeber der gegenwaertigen Geschichte siehet so wenig Wahrscheinlichkeit vor sich, das Publicum ueberreden zu koennen, dass sie in der Tat aus einem alten Griechischen Manuskript gezogen sei; dass er am besten zu tun glaubt, ueber diesen Punkt gar nichts zu sagen, und dem Leser zu ueberlassen, davon zu denken, was er will. Gesetzt, dass wirklich einmal ein Agathon gewesen, (wie dann in der Tat, um die Zeit, in welche die gegenwaertige Geschichte gesetzt worden ist, ein komischer Dichter dieses Namens den Freunden der Schriften Platons bekannt sein muss:) gesetzt aber auch, dass sich von diesem Agathon nichts wichtigers sagen liesse, als wenn er geboren worden, wenn er sich verheiratet, wie viel Kinder er gezeugt, und wenn, und an was fuer einer Krankheit er gestorben sei: was wuerde uns bewegen koennen, seine Geschichte zu lesen, und wenn es gleich gerichtlich erwiesen waere, dass sie in den Archiven des alten Athens gefunden worden sei? Die Wahrheit, welche von einem Werke, wie dasjenige, so wir den Liebhabern hiemit vorlegen, gefodert werden kann und soll, bestehet darin, dass alles mit dem Lauf der Welt uebereinstimme, dass die Charakter nicht willkuerlich, und bloss nach der Phantasie, oder den Absichten des Verfassers gebildet, sondern aus dem unerschoepflichen Vorrat der Natur selbst hergenommen; in der Entwicklung derselben so wohl die innere als die relative Moeglichkeit, die Beschaffenheit des menschlichen Herzens, die Natur einer jeden Leidenschaft, mit allen den besondern Farben und Schattierungen, welche sie durch den Individual-Charakter und die Umstaende einer jeden Person bekommen, aufs genaueste beibehalten; daneben auch der eigene Charakter des Landes, des Orts, der Zeit, in welche die Geschichte gesetzt wird, niemal aus den Augen gesetzt; und also alles so gedichtet sei, dass kein hinlaenglicher Grund angegeben werden koenne, warum es nicht eben so wie es erzaehlt wird, haette geschehen koennen, oder noch einmal wirklich geschehen werde. Diese Wahrheit allein kann Werke von dieser Art nuetzlich machen, und diese Wahrheit getrauet sich der Herausgeber den Lesern der Geschichte des Agathons zu versprechen. Seine Hauptabsicht war, sie mit einem Charakter, welcher gekannt zu werden wuerdig waere, in einem manchfaltigen Licht, und von allen seinen Seiten bekannt zu machen. Ohne Zweifel gibt es wichtigere als derjenige, auf den seine Wahl gefallen ist. Allein, da er selbst gewiss zu sein wuenschte, dass er der Welt keine Hirngespenster fuer Wahrheit verkaufe; so waehlte er <<< END OF SAMPLE... (THE FULL EBOOK HAS 588260 TOTAL CHARACTERS) >>>